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Im Mai ist unsere neue Online-Beratungsplattform für Kinder und Jugendliche gestartet.  Kooperationspartner bei unserem Projekt sind der Telekommunikationsanbieter Telefónica Deutschland / O2 sowie die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM).

„Mit unserer Internet-Plattform rufen wir die bundesweit erste Beratungsstelle ins Leben, die sich gezielt und ausschließlich auf Hilfe bei Cybermobbing spezialisiert hat“, sagt Lukas Pohland, 1. Vorsitzender. Zwar gebe es verschiedene Einrichtungen, die Betroffene im allgemeinen Sinne unterstützen. Allerdings sei darunter keine, die dieses Thema als Kernkompetenz ausweist. „Unser Anliegen war es, diese Lücke zu schließen. Wir sehen hier einen großen Bedarf“, erklärt Lukas Pohland, der für das Projekt ein zehnköpfiges Team von ehrenamtlichen, überwiegend jugendlichen Experten aufgestellt hat. „Bei uns finden Kinder und Jugendliche kompetente Unterstützung auf Augenhöhe. Alle unsere Berater haben sich intensiv durch Fortbildungen auf ihre Aufgabe vorbereitet.“

Dies ist zurzeit auch dringend nötig, wie die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing belegen. Demnach ist mittlerweile jeder sechste Schüler in Deutschland von Cybermobbing betroffen. Die Corona-Pandemie habe diese Entwicklung zusätzlich verstärkt: Kinder und Jugendliche verbringen deutlich längere Zeiten im Internet. Dadurch haben sich auch die Zahl der Fälle von Cybermobbing noch einmal erhöht.

Mit der neuen Online-Hilfe erweitert die Cybermobbing-Hilfe mit ihren Partnern das bestehende gemeinsame Engagement gegen Cybermobbing. Bereits im vergangenen Jahr startete die Initiative „WAKE UP!“, die junge Menschen anhand einer Miniserie und interaktiven Lerninhalten für diese Art der Gewalt sensibilisiert. 

Das kostenlose Angebot funktioniert ebenso einfach wie effektiv: Per Mausklick werden Hilfesuchende von der eigenen Website unter www.cybermobbing-hilfe.de auf die Beratungsplattform gelenkt. Dort können sie sich mit ihrem Anliegen registrieren und sich mit den Experten austauschen. Ein persönlicher Ansprechpartner antwortet ihnen innerhalb von maximal 24 Stunden über die Beratungsplattform. Auf Wunsch erhalten die Betroffenen eine Benachrichtigung per E-Mail über den Eingang ihrer Antwort. Die Betroffenen erhalten vom Verein konkrete Ratschläge, Informationen und weiterführende Adressen an die Hand, auf die sie sich dauerhaft stützen können. Sämtliche Schriftwechsel werden vom Verein absolut diskret behandelt.

„Cybermobbing ist ein wachsendes gesellschaftliches Problem, unter dem besonders junge Menschen zu leiden haben – nicht nur während einer Pandemie“, sagt Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility bei Telefónica Deutschland / O2. „Weil sich jeder zweite Mensch in Deutschland auf das O2 Mobilfunknetz verlässt, sehen wir es als unsere besondere Verantwortung, dass wir uns für einen fairen und respektvollen Umgang in der digitalen Welt einsetzen.“

Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner Telefónica Deutschland / O2 und der FSM für die Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes. Ebenso bei der Hypochart GmbH, die ihre „.de“-Domain und einzelnen Content für die Web-Adresse kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Unterstützung erhalten wir auch von der BARMER, unserem offiziellen Gesundheitspartner. Gefördert werden wir außerdem durch die Karl Bröcker Stiftung. 

Hier geht es direkt zur Online-Beratung

Bild: Vorstellung der neuen Online-Beratung: Deniz Taskiran (Projektleiterin WakeUp!, Telefónica/O2), Mirko Drotschmann (Moderation), Lukas Pohland (Cybermobbing-Hilfe e.V.), Maximilian Braun (Schauspieler WakeUp!-Serie) und Amelie May (Schauspielerin WakeUp!-Serie) | Foto: o2