Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil setzt ein starkes Zeichen gegen digitale Gewalt: Mit einer erneuten Förderung ermöglicht die Stiftung dem Cybermobbing-Hilfe e.V., das Präventionssofortprogramm „WIR gegen Cybermobbing! Unsere Schule macht mit.“ an 100 weiterführenden Schulen bundesweit kostenlos durchzuführen. Ab September 2026 werden damit rund 10.000 Schülerinnen und Schüler erreicht.

Die Fortsetzung dieser erfolgreichen Partnerschaft unterstreicht die gemeinsame Überzeugung beider Partner: Prävention für Cybermobbing darf nicht von den Möglichkeiten einer Schule abhängen. Mit der erneuten Förderung setzen die Stiftung Kinderförderung von Playmobil und der Cybermobbing-Hilfe e. V. einen klaren Schwerpunkt auf Chancengerechtigkeit und Gewaltprävention an deutschen Schulen. 

„Cybermobbing hinterlässt tiefe Spuren. Wir wollen deshalb frühzeitig helfen, bevor es zu spät ist,“ erklärt Lukas Pohland, 1. Vorsitzender des Cybermobbing-Hilfe e.V. „Die Unterstützung der Stiftung Kinderförderung von Playmobil gibt uns die Möglichkeit, noch mehr Schulen zu erreichen und junge Menschen unmittelbar in ihrer Lebensrealität abzuholen.“ 

Florian Löffler, Vorstand der Stiftung Kinderförderung von Playmobil, ergänzt: „Besonders wichtig ist für uns, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu stärken, sie für Risiken im digitalen Raum zu sensibilisieren und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, den Gefahren erfolgreich zu begegnen. Und Vorstandskollegin Andrea Möhringer fügt hinzu: „Wir freuen uns daher sehr, den Cybermobbing-Hilfe e. V. erneut zu unterstützen, denn nachhaltige Prävention fördert ein respektvolles Miteinander und kann das Leben junger Menschen entscheidend verändern.“

Von der Prävention zur Selbstverpflichtung: Ein bewährtes Programm 

Das Präventionssofortprogramm folgt einem ganzheitlichen, bewährten Ansatz: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern werden gleichberechtigt einbezogen. Theoretisches Wissen kombiniert sich mit kreativen praktischen Übungen und konkrete Handlungskompetenzen im Umgang mit digitalen Medien entstehen direkt vor Ort. Nach den Präventions-Workshops unterzeichnen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte eine Selbstverpflichtungserklärung. Das ist ein klares Bekenntnis zu fairem und respektvollem Verhalten im Netz. Mit der Auszeichnung zur Projektschule beginnt dann die langfristige Unterstützung: Zusätzliche Module, regelmäßige Informationen und kontinuierliche Begleitung verankern Cybermobbing-Prävention dauerhaft in der Schulkultur der teilnehmenden Schule. 

Weiterführende Schulen können sich ab sofort für die kostenlose Teilnahme am Präventionsprogramm bewerben. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Interessierte unter: https://www.cybermobbing-hilfe.de/zertifizierung/

Über die Stiftung Kinderförderung von Playmobil: 

Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil wurde 1995 von Horst Brandstätter (1933 – 2015) gegründet. Er war Inhaber der Horst Brandstätter Group, zu der auch die Marke Playmobil gehört. Ziel der gemeinnützigen Stiftungsarbeit ist es, Kindern und Jugendlichen eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen. Schwerpunkt der Arbeit sind dabei die Felder Bildung & Erziehung, Gesundheit & Schutz, Bewegung & Aktivität sowie Kreativität & Kultur. Das soziale Engagement von Horst Brandstätter war ein Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Er hat seine Unternehmensgruppe nicht nur als wirtschaftliches, sondern auch als soziales Instrument gesehen.

Bild oben: Lukas Pohland, 1. Vorsitzender des Cybermobbing Hilfe e. V. freut sich mit seinem Team und dem Präventionssofortprogramm „WIR gegen Cybermobbing! Unsere Schule macht mit.“ über Cybermobbing an Schulen aufzuklären. Foto: Stephan Schütze/Cybermobbing-Hilfe e.V.